Projekt der 7. Klasse Deutsch als Fremdsprache zu „Das rosa Kaninchen“ von Judith Kerr
Neuanfang in Paris
Onkel
Julius arbeitet noch im Berliner Zoo. Er
schreibt immer gut gelaunte, und positive Briefe. Er
grüßt eine sogenannteTante Alice; damit meint er Annas Vater. Das schreibt
er um ihn nicht in Gefahr zu bringen. Anna, Max und der Vater machen eine touristische
Fahrt durch Paris. Ihrem Vater gelingt es, hin und wieder einen Artikel an die
“Pariser Zeitung” zu verkaufen. Max geht zur Schule und ärgert sich, dass
Anna zu Hause faulenzt. Ihre Mutter rät Anna, solange zu warten, bis man
eine gute Mädchenschule gefunden hat. Eines Tages geht Anna mit ihrer
Mutter zum Markt, wo sie sich mit Madame Fernand treffen. Madame
Fernand empfiehlt Annas Mutter für Anna eine Schule, die recht gut sein soll.
Anna gefällt ihre neue Schule durchaus, wenn auch erst um 4 Uhr Unterrichtsende
ist. Sie findet schnell guten Kontakt, ihre beste Freundin heißt Collette und
ihre Lehrerin heißt Madame Socrate. Im
Rechnen ist Anna eine gute Schülerin; mit dem Erlernen der französischen
Sprache dauert es etwas länger. Anna feiert mit ihrer Familie das Silvesterfest,
es ist ein wichtiges Fest in Frankreich. Sie feiern es bis zur Morgendämmerung
und in dieser Zeit erinnern sie sich nicht mehr an ihre Probleme, weder die
finanziellen noch die rassistischen Vorurteile. Annas
Bekleidungsprobleme (sie wächst zu schnell aus allem heraus) werden unvermuteterweise
durch Großtante Sarah gelöst. Tante Sarah hat die Gewohnheit, mit
Stoffresten für alle möglichen Kinder Gutes zu tun. Einmal schenkt sie
Anna einen großen Pappkarton voll mit sehr schönen, zum Teil großen Stoffballen.
Anna
und ihre Mutter sind darüber sehr glücklich; keineswegs erfreut ist Annas
Vater, der als Intellektueller überhaupt keinen Überblick hat, was Annas
Mutter alles zu arbeiten hat. Als er verlangt,
dass die Stoffe zurückgegeben werden sollen, weil sie anderen Kinder fehlen
könnten, explodiert Annas Mutter, die ohnehin nur sehr ungern Näharbeiten
durchführt, das käme nicht in Frage und beklagt sich im gleichen Satz,
dass sie niemanden habe der ihr helfe. Bald darauf bringt
Annas Vater zu aller Überraschung eine Nähmaschine nach Hause. Er habe
sie alt gekauft. In diesem Augenblick kommt Madame Fernand zu Besuch,
wirft einen einzigen Blick auf die Maschine und erklärt, sie müsse aus
jener Zeit sein als Cesar noch in Rom mit Murmeln spielte. Sie begleitet Anna
und den Vater auf dem Rückweg zum Trödler. Dieser verweigert die Rückname
sowie Geldrückerstattung. Darauf hat Madame Fernand gewartet. Sie erklärt
dem sich klug Vorkommenden in prägnanter Kürze: auf einen einzigen Pfiff
von ihr, käme die Polizei, sähe was hier los sei –dass auch Diebesgut
zum Verkauf angeboten werde- würde den Kramladen sofort schließen und
den Herrn Besitzer Geizhals wahrscheinlich sofort ins Gefängnis
werfen. Nach Anhörung einer derart überzeugenden Meinungsäußerung
beeilt sich der kleine, alte Trödler Annas Vater das investierte Geld zurückzugeben.
Madame Fernand hat das Schlusswort, dass sie Annas Mutter beim Schneidern der
Mädchenkleider künftig helfen
werde… und bei sich zu Hause und auf ihrer Nähmaschine. Und die sei ganz
neu!!!! |