Projekt der 7. Klasse Deutsch als Fremdsprache zu „Das rosa Kaninchen“ von Judith Kerr


Welchen Einfluss hat die Nazizeit auf Annas Leben?


Anna hat bisher ein schönes Leben in ihrem großen Haus in Berlin verbracht, bis sich plötzlich ihr Leben radikal verändert hat und sie von ihrem Zuhause weg muss. Da Anna erst neun Jahre alt ist, ist sie sich der Situation anfangs nicht bewusst, doch später erklärt sie, wie jemand, der kein Zuhause hat, auf den Zusammenhalt der Familie achten muss. Während ihrer Flucht vor dem Naziregime verliert sie vieles, unter anderem, ihr rosa Kaninchen und geliebte Leute. Nichtsdestotrotz gewinnt sie etwas bei ihrer Flucht: sie wird reifer und mutiger und kann deshalb schwere Situationen besser ertragen. Aufgrund dieser radikalen Änderung hat sie anfangs Angst vor einem neuen Leben und der allgegenwärtigen Bedrohung der Nazis. Die eigentlich normale Konsequenz wäre Traurigkeit und Melancholie in Annas Leben, doch der Zusammenhalt der Familie gleicht das aus. Das bemerkt man anhand ihrer Erklärung in Paris, in der sie sagt, wie ihr das Leben als Flüchtling bisher gut gefallen hat, obwohl sie sich nicht als solcher fühlt, da sie und ihre Familie zusammen sind: (S.156): „Ich meine nur, wir sollten zusammen bleiben,“ sagte sie,“ es ist mir gleich, wenn die Umstände schwierig sind, wenn man zum Beispiel kein Geld hat, und das mit der blöden Concierge heute morgen war mir auch ganz gleichgültig, wenn wir nur alle vier zusammen sind.“
Wir stellen anhand dieser Zitate fest, dass Anna für ihr Alter reif ist.

Eduard


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