Projekt der 7. Klasse Deutsch als Fremdsprache zu „Das rosa Kaninchen“ von Judith Kerr

Flüchtling sein – Damals und heute

In der heutigen Zeit ist es anders als damals. Mit der weltweiten Kommunikation kann man heutzutage sehr vieles tun. Zum Beispiel: man kann das Geld von deinem Konto in jeder Sparkasse der Welt oder durchs Internet abheben. Man kann auch deine Sachen durchs Internet anonym verkaufen, sodass man Geld verdienen kann. Genauso kann man durchs Internet anonym arbeiten. Das, was ich jetzt genannt habe, ist gut, wenn man mindestens genügend Geld hat um unter einen Dach zu schlafen, sich ausreichend zu ernähren, selbst ein Konto zu haben, usw. Was ist aber mit den Flüchtlingen die von ärmeren Ländern kommen und keine Mittel zum Überleben haben? Wie können sie sich ein bißchen Essen beschaffen und in einem anständigen Zimmer schlafen? Deswegen begehen viele Flüchtlinge ein kleines Vergehen, damit sie einen Prozess haben und in der Zwischenzeit, im Land wo sie sind bleiben können. Das machen immer wieder, sodass sie immer auf ihren Prozess warten. Sie begehen immer kleine Vergehen, sodass sie sehr wenig Tage im Gefängnis sitzen. Sie haben ja trotzdem kein Geld und können selbstverständlich nicht mit einem Computer arbeiten. Da sie gar nichts von dem ich vorher gesagt habe, machen können, müssen sie in ein Land ziehen, wo sie überhaupt kein Eigentum haben und neu anfangen. Sie versuchen oft Arbeit als Handwerker zu finden, aber die meisten schaffen es nicht, bis sie ihre Papiere kriegen, sodass sie inzwischen für Maffien oder andere „komische“ Firmen sehr hart arbeiten müssen. Die jungen Mädchen, die von Maffien aufgenommen werden, müssen oft als Prostituierte arbeiten, und dazu kriegen sie fast nur 30% von dem Geld, dass sie von ihrem Kunden bekommen. Das andere müssen sie der Maffia abgeben. Männer, Frauen und sogar Kinder müssen Häuser oder Leute auf der Straße überfallen und das Geld diesen Maffien aushändigen, um ein bisschen Essen zu kriegen. Oft kommt jede Stunde ein Mercedes an den Flüchtlingen vorbei und sie werden von der Maffia kontrolliert. Sie schlafen meistens dann in großen Gebäuden, die nach außen hin Fabriken sind, und kriegen dort ein bisschen Essen um zu überleben. Sie werden beleidigt und verurteilt, aber sie können nichts dafür. Die, die nicht für die Maffia arbeiten, müssen im Park schlafen und hungern, bis sie eine andere Arbeit finden und ein bisschen Geld verdienen. Die, von denen ich jetzt gesprochen habe sind die, die in ein besseres Land gekommen sind, aber denen, die in ihrem Land bleiben müssen geht es noch schlechter. Meistens verhungern sie während sie flüchten, weil es kein Essen gibt. Damals, 1940, konnte man einfach getötet werden, wenn man gefangen wurde. Im Gegensatz dazu, kann man heutzutage halt länger ins Gefängnis gebracht werden, aber die Polizei hat kein Recht dich zu töten. Jetzt ist es schwieriger zu flüchten, weil dein Photo in Minuten durch das Netzwerk von der Polizei weltweit versandt werden kann. Die Identifikationen sind einfacher und man kann durch die „neuste“ Technologie Leute lokalisieren. Man merkt, dass es heutzutage nicht sehr viele Flüchtlinge gibt. Aber besonders in ärmeren Ländern wie Jugoslawien oder Iran befinden sich die meisten. Armenien ist das aller Ärgste. Es gibt ungefähr 70 Flüchtlinge pro 1.000 Personen.

In reichen Ländern wie Italien, USA oder Deutschland gibt es kaum Flüchtlinge. In Deutschland sind es ungefähr 12 pro 1.000 Personen und in Italien 0.1 pro 1.000 Personen. Bis jetzt hat es sich um heutzutage gehandelt. Aber wie lief das 1940? Wir zeigen jetzt euch, was Anna damals gedacht hat. Sie dachte, dass es nicht so grausam war, wie sich viele Leute vorstellten. Was aber für sie ganz wichtig war, war mit der Familie zusammen zu sein und sich auf keinen Fall zu trennen, denn sonst würde sie sich sehr ungeschützt, alleine und miserabel fühlen. Das denkt ja ein junges Mädchen, das nicht wie die Erwachsene an das Geld und an die Politik denken muss. Für Annas Eltern ist es zum Beispiel viel komplizierter, als die Kinder glauben. Sie müssen eine gute Arbeit finden, damit sie Geld verdienen. Damals konnte man auch nicht so einfach mit seinem Geld reisen. Man konnte nicht, wie ich vorher gesagt habe, auf irgendeine Sparkasse gehen und das Geld abheben. 

Jeder kann denken was er will, aber es war vorher schwierig und jetzt auch. Man muss wirklich zufrieden sein, nicht flüchten zu müssen.


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