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In der heutigen Zeit
ist es anders als damals. Mit der weltweiten Kommunikation kann man heutzutage
sehr vieles tun. Zum Beispiel: man kann das Geld von deinem Konto in jeder
Sparkasse der Welt oder durchs Internet abheben. Man kann auch deine Sachen
durchs Internet anonym verkaufen, sodass man Geld verdienen kann. Genauso kann man durchs Internet anonym arbeiten. Das, was ich jetzt genannt habe, ist gut, wenn
man mindestens genügend Geld hat um unter einen Dach zu schlafen, sich
ausreichend zu
ernähren, selbst ein Konto zu haben, usw. Was ist aber mit den
Flüchtlingen die von ärmeren Ländern kommen und keine Mittel zum Überleben haben?
Wie können sie sich ein bißchen Essen beschaffen und in einem anständigen Zimmer
schlafen? Deswegen begehen viele Flüchtlinge ein kleines Vergehen, damit sie
einen Prozess haben und in der Zwischenzeit, im Land wo sie sind bleiben
können. Das machen immer wieder, sodass sie immer auf ihren Prozess warten. Sie
begehen immer kleine Vergehen, sodass sie sehr wenig Tage im Gefängnis sitzen.
Sie haben ja trotzdem kein Geld und
können selbstverständlich nicht mit einem Computer arbeiten. Da sie gar nichts
von dem ich vorher gesagt habe, machen können, müssen sie in ein Land ziehen,
wo sie überhaupt kein Eigentum haben und neu anfangen. Sie versuchen oft Arbeit
als Handwerker zu finden, aber die meisten schaffen es nicht, bis sie ihre
Papiere kriegen, sodass sie inzwischen für Maffien oder andere „komische“
Firmen sehr hart arbeiten müssen. Die jungen Mädchen, die von Maffien
aufgenommen werden, müssen oft als Prostituierte arbeiten, und dazu kriegen sie
fast nur 30% von dem Geld, dass sie von ihrem Kunden bekommen. Das andere
müssen sie der Maffia abgeben. Männer, Frauen und sogar Kinder müssen Häuser
oder Leute auf der Straße überfallen und das Geld diesen Maffien aushändigen,
um ein bisschen Essen zu kriegen. Oft kommt jede Stunde ein Mercedes an den
Flüchtlingen vorbei und sie werden von der Maffia kontrolliert. Sie schlafen
meistens dann in großen Gebäuden, die
nach außen hin
Fabriken sind, und kriegen dort ein
bisschen Essen um zu überleben. Sie werden beleidigt und verurteilt, aber sie können nichts dafür.
Die, die nicht für die Maffia arbeiten, müssen im Park schlafen und hungern,
bis sie eine andere Arbeit finden und ein bisschen Geld verdienen. Die, von denen ich jetzt gesprochen habe sind
die, die in ein besseres Land gekommen sind, aber denen, die in ihrem Land
bleiben müssen geht
es
noch schlechter. Meistens verhungern sie während sie flüchten, weil es kein Essen gibt. Damals, 1940,
konnte man einfach getötet werden, wenn man gefangen wurde. Im Gegensatz dazu,
kann man heutzutage halt länger ins Gefängnis gebracht werden, aber die Polizei
hat kein Recht dich zu töten. Jetzt ist es schwieriger zu flüchten, weil dein
Photo in Minuten durch das Netzwerk von der Polizei weltweit versandt werden
kann. Die Identifikationen sind einfacher und man kann durch die „neuste“ Technologie
Leute lokalisieren. Man merkt, dass es heutzutage nicht sehr viele Flüchtlinge gibt. Aber besonders
in ärmeren Ländern wie Jugoslawien oder Iran befinden sich die meisten.
Armenien ist das aller Ärgste. Es gibt ungefähr 70 Flüchtlinge pro 1.000 Personen.
In reichen Ländern wie Italien,
USA oder Deutschland gibt es kaum Flüchtlinge. In Deutschland sind es ungefähr 12
pro 1.000 Personen und in Italien 0.1 pro 1.000 Personen. Bis jetzt hat es sich
um heutzutage gehandelt. Aber wie lief das 1940? Wir zeigen jetzt euch, was
Anna damals gedacht hat. Sie dachte, dass es nicht so grausam war, wie sich viele
Leute vorstellten. Was aber für sie ganz wichtig war, war mit der Familie
zusammen zu sein und sich auf keinen Fall zu trennen, denn sonst würde sie sich
sehr ungeschützt, alleine und miserabel fühlen. Das denkt ja ein junges
Mädchen, das nicht wie die Erwachsene an das Geld und an die Politik denken
muss. Für Annas Eltern ist es zum Beispiel viel komplizierter, als die Kinder
glauben. Sie müssen eine gute Arbeit finden, damit sie Geld verdienen. Damals
konnte man auch nicht so einfach mit seinem Geld reisen. Man konnte nicht, wie
ich vorher gesagt habe, auf irgendeine Sparkasse gehen und das Geld
abheben.
Jeder kann denken was er will,
aber es war vorher schwierig und jetzt auch. Man muss wirklich zufrieden sein, nicht
flüchten zu müssen.
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