Kapitel 26 - Grenouille als Schöpfer

Inhaltsangabe

Das Kapitel 26 handelt von einer Phantasie der Hauptfigur, in der sie sich selbst zum Gott ernennt und einen schöpferischen Akt vollbringt.

Grenouille, der sich immer noch in der Höhle im Zentralmassiv befindet, in der er sich von den Menschen abgesondert hat, liegt dort in Embryo-Stellung in seine Pferdedecke eingerollt und gibt sich seinen Phantasien hin. Zuerst beschwört er wie in einer Hass zu kanalisieren und mit voller Kraft auf diese Erinnerungen zu wirken und sie zu zerstören. Daraufhin gönnt er sich in seiner Phantasie eine Ruhepause und spielt mit ein paar ihm angenehmen Düften.

An dieser Stelle macht der Erzähler eine Pause, um die bestehende Geruchswelt Grenouilles zu erläutern. Allerdings erklärt er sich unfähig, die passenden Worte zu finden, da es diese in unserer Sprache nicht gebe.

Nach Grenouilles so genannter "Siesta" fängt er an, vom Größenwahn getrieben, seine göttlichen Duftsamen in verschieden großen Mengen über seine phantastische Welt zu säen und sie anschließend mit Weingeistregen zu gießen. So beginnt die Saat zu blühen und es entsteht ein Volk, von dem er sich als der "Gott der Düfte" in einer riesigen Duftorgie feiern lässt.

Zum Schluss zieht sich Grenouille, des Feierns müde, in seine innere Wirklichkeit zurück, d.h. dass er sich in die Kammern seines fiktiven Schlosses seines Herzens begibt .

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