Ein Rundgang durch die Altstadt mit dem Tastsinn von
Sarah Michelle Gabrielle
Schon am Morgen stand fest ,dass es ein heißer Tag werden würde.Sarah Michelle Gabrielle beschloss daher am Morgen die Hausarbeit zu machen und sich am Abend mit ihren Freunden zu erholen.
Um vier Uhr begann sie sich fertigzumachen, da sie wusste ,dass sie immer um eine Kleinigkeit zu spät kam. Das schwarze Minikleid kratzte leicht an ihrer empfindlichen Haut.Sarah spürte die einzelnen Fäden des Kleides und den Aufdruck. Sie fuhr langsam darüber. Sie spürte die feinen Unebenheiten dieses Stoffes. Es war ein Totenkopf mit zwei Flügeln an den Seiten. Sarah Michelle zog ihre schwarzen knielangen Stiefel an, die sich ganz weich an ihre Haut anpassten, so dass sie ohne Probleme den feinen Stoff spürte. Es war Wildleder, aber ganz exakt verarbeitet, einfach ein Traum für Gefühlsleute.
Da bemerkte Sarah, dass sie schon viel zu lange gewartet hatte, fuhr sich rasch mit dem Kamm durch ihre seidenen, honigfarbenen Haare, streifte sich ihre Lackjacke über die Schultern und ließ die Tür ins Schloss fallen. Sarah Michelle Gabrielle lief die steinerne Treppe hinunter. Bei jedem Schritt spürte sie die leichte Erschütterung die sie verursachte. Der Stein hatte leichte Unebenheiten, wie sie jedes Mal mit neuer Begeisterung feststellte.
Als Sarah auf die Klinke drückte, ertastete sie das Messing, das Unreinheiten aufwies. Die Tür fiel ins Schloss und Sarah stand in den Straßen der Altstadt.
Die Frühlingssonne schien warm in ihr Gesicht, obwohl es spät am Nachmittag war. Es war fühlbar für Sarah Michelle, dass die Sonne noch mit einiger intensität auf die Erde schien. Sie nahm war, wie die Pflanzen sich freuten über diese Wärme und sich räkelten in den Sonnenstrahlen.
Während Sarah Michelle weiterging, genoss sie es die Gefühle der anderen Menschen zu erfassen. Auf der anderen Strassenseite fühlte sie den Zorn einer Person gegen den Nachbarn, oder da, ganz nah, bemerkte sie die zärtliche Zuneigung zweier Verliebter. Sie schloss die Augen um diese Gefühle noch deutlicher zu spüren. Da,in dem antiken Haus spürte sie Trauer.
Sarah konnte das auf Anhieb auffassen. Sie kam an einem Markt vorbei. Sie liebte das Gefühl von Trubel und Geschäftigkeit, da man so die Gefühle am besten erfassen konnte.
Dort stritten sich zwei Frauen über den Preis, man spürte regelrecht die Kraft und Unnachgiebigkeit der zwei Menschen. Neben ihr war ein Stand mit Früchten. Sarah Michelle begann mit ihrem Tastsinn über sie zu streichen und spürte bei einigen die feste Haut. Andere hingegen waren zu reif, sie waren leicht einzudrücken, auch nur mit dem Tastsinn.
Sarah ging weiter über den Marktplatz. An einem Schmuckstand verspürte sie die Reinheit eines silbernen Ohrringpaares. Sie war so entzückt davon,dass sie es sofort kaufte und gleich ansteckte. Jetzt fühlte sie das Silber in seiner reinsten Form auf ihrer Haut und es machte sie so glücklich, dass sie die Zeit vergass. Dieses Schmuckstück fühlte sich genauso an wie ihr Zungenpiercing, das immer prickelte. Es war einfach fantastisch.Als Sarah Michelle dann nach einiger Zeit auf die Uhr schaute, merkte sie, dass sie zu spät kommen würde und lief mit zielstrebigem Schritt auf den Treffpunkt zu. Es war ein Einkaufszentrum mitten in der Stadt auf einem Platz. Es war so eine Art "El Dorado" der Gefühle und Empfindungen.Man konnte dort alles mögliche ertasten und erfühlen,z.B.die Textilien der Plüschtiere,die so weich waren, dass man nur davon schwärmen konnte.Oder die Blumenabteilung,wo die Pflanzen sich so richtig wohl fühlten,etc.
Da Sarah Michelle Gabrielle jetzt etwas schneller ging spürte sie, wie ihr Haar, bei jedem Schritt, leicht gegen ihren Rücken schlug, selbst ihre neuen Ohrringe fingen an zu pendeln. Nach ca.10 Minuten,
erreichte sie endlich den Platz, wo das Einkaufszentrum stand.
Sie stieg auf die Stufe der Rolltreppe und ließ sich zu ihren Freunden hochtragen. Sie hatte sie schon erspürt.
Dort waren Angela Drusilla, ihre Schwester, die fast die gleichen Fähigkeiten hatte wie sie. Angela Drusilla konnte, wenn sie wollte, ihre Seele von ihrem Körper trennen um Geühle besser zu erkennen.
Diane Alexandra, ihre beste Freundin, die alles hören konnte, aber selbst nicht gehört wurde und ihr alter Freund Xander. Er hatte die Gabe alles genau zu erkennen und zu sehen, aber selber nicht gesehen zu werden.
Sie war natürlich wieder einmal die Letzte, aber man konnte nichts dagegen machen. Als Sarah oben angekommen war, sah sie, wie Diane Alexandra auf eine ihrer Gegnerinnen zuging und sie erschreckte. Es war einfach zu komisch das anzusehen. Das Mädchen sprang auf und fing an wütend Diane anzufauchen.
"Du solltest dich wirklich schämen, Diane Alexandra. Man spielt nicht mit anderen, die nicht die gleichen Fähigkeiten haben wie man selbst,", meinte ich, konnte aber das Lachen nicht ganz unterdrücken. Nachdem dies gesagt war begrüßten sie sich alle und entschieden, in welchen Film sie gehen wollten.
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