Das Pferd und das Schwein
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Ein Schwein lag im Schatten eines Baumes und wälzte sich genüsslich im Schmutz. Es spielte mit dem Matsch und machte sich schmutzig. Wie jeden Morgen spazierte an ihm ein majestätisches, junges Pferd. Seine Haare waren so blond und sauber, und die Sommersonne fiel darauf. So hatte es ein glänzendes Fell. Das Schwein schaute es von oben bis unten an. „Mann, bist du faul, du hockst nur im Stall!“, gab das Pferd an. Das Schwein konnte nichts darauf sagen und wurde traurig. Das Pferd schüttelte den Kopf und lief davon. |
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Das machte es jeden Morgen, bis das Schwein böse wurde. Es folgte dem Pferd bis zu einem wunderschönen, bezaubernden Garten. Es legte sich zwischen bunte, herrliche Blumen. Dann wieherte das Pferd: „Hau ab, ich will dich nicht mehr in meiner Gegend sehen, du machst alles schmutzig! Ich wette, dass du nie in deinem Leben wie ich wirst.“ „Wenn ich es wollte, könnte ich viel besser sein als du. Doch ich will nicht, denn es ist sehr langweilig!“, erwiderte das Schwein. Das Pferd ärgerte sich und schrie: „Das wollen wir mal sehen, du Ferkel!!“. Sie beschlossen, dass sie ihre Plätze eine Woche lang tauschten. Also, das Pferd sollte sich schmutzig machen und das Schwein sauber bleiben. Es vergingen ein paar Tage und beide wollten wie vorher sein, weil sie sie selbst sein wollten. Das Schwein konnte es nicht mehr aushalten und ging zum Pferd: „ Ich schaffe das nicht, ich vermisse die Sauerei und mich dreckig zu machen.“ „ Ja, ich vermisse auch mein glänzendes, sauberes Fell.“ Das Pferd ging wieder auf sein schönes Feld, und das Schwein legte sich wieder wie immer in den Schatten. Sie wurden Freunde und lernten, dass jeder so ist, wie er ist.
Patricia, Blanca, Marina, Isabel |
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