2011: Einige Ergebnisse

Nina Fleck Valls hat mit ihrer Arbeit "Sandlückensystem" im Fachbereich Biologie das Leben in den verschiedenen Sandstränden Barcelonas untersucht und verglichen und dafür einen dritten Preis erhalten.

Aaron Wagner und Dominik Höfer haben im letzten Schuljahr ein Mausefallenfahrzeug (Fahrzeug, dass alleine durch die Federkraft der Mausefalle angetrieben wird) gebaut und damit am schulinternen Physikwettbewerb DSB teilgenommen. Leider hatten sie damals nicht viel Erfolg mit ihren Fahrzeugen. Statt zu resignieren, gingen sie auf die Suche nach dem Grund ihres Misserfolges und untersuchten die Fahreigenschaften eines Mausefallenfahrzeugs. Unter dem Thema "Optimierung eines Mausefallenfahrzeugs" konnten sie nach vielen Messungen und weiterführenden Überlegungen dem Gehiemnis des Fahrzeuges auf den Grund gehen und ein fast optimales Modell bauen. Die Jury belohnte sie damit im Fachbereich Physik mit dem 2. Preis. Zusätzlich erhielten sie für ihre Arbeit den Sonderpreis Technik.

Max Pellegrin und Daniel Krenzel beschäftigten sich mit einem recht neuen Wissenschaftsgebiet, der Bionik. Diese hat sich zur Aufgabe gestellt, der Natur technische Systeme abzuschauen und dann zur Anwendung zu bringen. Hinter dem Thema "Der perfekte Sprung" verbirgt sich die Untersuchung von Heuschreckensprüngen mit einer hochauflösenden Hochgeschwindigkeitskamera. Das Bildmaterial wurde ausgewertet, technisch relevante Größen berechnet und die Übertragung auf andere technische Systeme untersucht. Beide Schüler wurden im Fachbereich Physik für ihre Arbeit mit dem 1. Preis ausgezeichnet und erhielten eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb "Schüler experimentieren", der im Mai 2012 in Deutschland stattfindet.

Lukas Lao Beyer hat ebenfalls im Fachbereich Physik gearbeitet. In seiner Arbeit "Untersuchung zur Kraftübertragung in verschiedenen Stoffen" hat er in erster Linie versucht ein messtechnisches System mit computergestützter Auswertung zu entwerfen, dass das Phänomen der Kraftübertragung bei Stoßprozessen untersucht.
Mit Hilfe seines Messsystems hat Lukas die Kraftübertragung durch verschiedene Stoffe aufgenommen. Dabei wurden die Prozesse in Körpern mit verschiedenen Formen und Dichten und in verschiedenen Aggregatzuständen gemessen. Mit Hilfe des selbst geschriebenen Mess- und Auswertungsprogramms konnte er eine Vielzahl von Messkurven vergleichen und die Dämpfungseigenschaften von verschiedener Materialien bestimmen. Obwohl Lukas noch in der Juniorensparte "Schüler experimentieren" (Schüler bis 14. Jahre) antrat, stufte die Jury die Arbeit in der nächst höheren Kategorie "Jugend forscht" ein. Lukas erhielt auch im Vergleich zu seinen wesentlich älteren Konkurrenten den 1. Preis in Physik. Weiterhin erhielt Lukas die Weiterleitung zum Landeswettberb "Jugend forscht", der im April 2012 in Leverkusen/Deutschland stattfinden wird.