jugend-forscht-Iberia 2018

„jugend-forscht-Iberia 2018“ in Madrid erfolgreich zu Ende gegangen

Ein Regionalsieger-Team stammt von der DSB und darf an langjährige Traditionen anknüpfen und uns im März 2018 beim Landeswettbewerb in Leverkusen vertreten

Der Wettbewerb "Jugend-forscht-Iberia 2018" an der Deutschen Schule Madrid war für alle Teilnehmer wieder ein großer Erfolg. Es traten 75 Schüler mit 27 Projekten in verschiedenen Fachgebieten an.

Die DSB war mit 6 Schülern und 3 Projekten vertreten. Während die Schüler ihre Projekte dem Schulvorand, einer interessierten Schülerschaft, einer sehr breiten Schulöffentlichkeit sowie einigen Sponsoren präsentierten, besprachen die begleitenden Lehrer mit den Juroren und dem regionalen Wettbewerbsleiter die nächsten Wettbewerbe und suchten nach Verbesserungsmöglichkeiten.

Besonderen Eindruck machten die 3 Schülerinnen unserer Nueva Secundaria, die nach nur 2 Jahren Deutschlernen ihr Projekt sehr gut präsentieren konnten. Alba, Anna und Mireia aus der 7a belegten bei großer Konkurrenz einen 2. Platz mit ihrem Insektenhotel, mit dem sie die Insektenvielfalt auf dem Schulgelände untersuchten.

Jan und Bruno (Jg.12) gewannen einen 1. Preis, denn sie überzeugten mit einem tragbaren Umweltsensor, der die Schüler für die Umweltverschmutzung bezüglich des Feinstaubs sensibilisieren soll. Großes Interesse erzeugten sie bei den Besuchern mit der Frage: "... oder wollt ihr etwa zu den 3,3 Millionen Menschen gehören, die deswegen verfrüht sterben?". Der Sensor kann aber auch den Lehrern helfen, konzentrationsvermindernde CO2-Werte im Klassenzimmer zu messen.

Ihr Sensor bietet nach Aussagen der Juroren derart großes Potential, dass Bruno und Jan die DSB und damit die deutschen Schulen der iberischen Halbinsel in Deutschland bei der Landesstufe vertreten werden.
Sie versprachen, bis dahin den Sensor bezüglich der Batterien zu verbessern und eine Stickoxid-Messung zu ergänzen.

Adrián (Jg.12) versuchte sehr erfolgreich im Fachgebiet Mathematik die Besucher von den interessanten Seiten der neuronalen Netzwerke zu überzeugen, die er nach der Umwandlung von Twitter-Nachrichten in Vektoren zur Preisvorhersage von Bitcoin nutzte und damit einen 2. Preis gewann.

Zur Abwechslung gab es neben einer zweistündigen Stadtführung durch das Herz von Madrid auch einen Ausflug in das nationale Museum der Wissenschaften und Technik (Muncyt), wo man viele Experimente hautnah erleben und selbständig durchführen konnte.

Bei der Mehrzahl der Teilnehmer, speziell den jüngeren, konnte man den Wunsch eines Wiedersehens im nächsten Jahr deutlich hören.

Da nach dem Wettbewerb immer auch vor dem Wettbewerb ist, sei hiermit jeder interessierte Schüler der Oberschule eingeladen, sich Unterstützung beim Finden einer Projektidee und bei deren Umsetzung bei Frau Biescas oder Herrn Ihlau oder auch im Rahmen der 14-tägigen AG zu holen (Montags A-Woche).

Bis bald und gute Ideen
Eure JuFo-Betreuer

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