Biologie: Imkerbesuch

Wir, die Klasse 7d, wurden am 22.Oktober und  5. November 2018 im Biologieunterricht von Frau Elena Ramirez Bauer, einer Imkerin, besucht, weil wir uns im Unterricht gerade mit Insekten beschäftigen.  

Als erstes wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, die jeweils eine andere Station zu bearbeiten hatten. In den Stationen haben wir Plakate vorgestellt, zu den Themen Pollen, die Biene, der Propolis und dasNeuer Ordner Gelee Royal. Außerdem haben wir uns den Aufbau des Bienenstockkastens von Nahem angesehen und Bienen und Wespen mit dem Biokular betrachtet.

Die Kinder, die sich den Aufbau des Bienenstockkastens ansahen, erklärten es anschließend ihren Mitschülern. So besteht der unterste Teil des Bienenstockkastens aus einem Netz, damit die Parasiten den Honig nicht essen. Danach kommt ein Rahmen mit Wachsscheiben, anschließend kommt ein Gitter, wo nur Arbeiterbienen durchfliegen können. Das Gitter hat ein Loch, um die Bienen im Winter zu füttern. Zum Schluss gibt es einen kleinen Verschluss am Boden mit kleinen Löchern, damit Ratten nicht in den Kasten gelangen, die Bienen aber rein und raus fliegen können.

Dann zeigte uns die Imkerin das Rauchgerät. Damit werden die Bienen aus ihrem Stock vertrieben, wenn man den Honig herausnehmen will. Das Rauchgerät wird mit Papier, getrocknetem Pferdemist und Stroh gefüllt, danach zündet man es an.

Die Imkerin sagte, dass Waldbrände oft dadurch verursacht werden, weil Imker einfach den Inhalt des Rauchgerätes im Wald ausleeren.

Um uns alles genau zu zeigen, hat ein Junge aus unserer Klasse den Imkeranzug anprobiert.

Wir haben uns Waben angesehen und erfahren, dass der Imker aus zerstörtem Wachs neues Wachs hergestellt, indem er das geschmolzene Wachs zu einer Firma bringt, die daraus wiederum neue Wachsscheiben herstellt.

Wir erfuhren, das Propoleos oder Propolis eine Substanz ist, die aus Harz und Bienenspeichel besteht und von den Bienen hergestellt wird, um Schlitze im Kasten zu schließen.

Die Imkerin hat auch Honig aus verschiedenen Regionen zum Probieren mitgebracht wie aus Nepal, dem Garraf, Deutschland und den Pyrenäen. Jeder Honig hatte eine andere Farbe, der Honig aus Nepal war schwarz.

Wir haben auch Honig direkt aus der Wabe probieren dürfen.

Und jetzt noch eine Quizfrage:

Wisst ihr, wie man erkennt, ob im Honig aus dem Supermarkt Zuckerwasser enthalten ist?

Die Lösung lautet, wenn der Honig sehr flüssig ist, ist er entweder unreif oder er enthält Zuckerwasser.

Wenn der Honig dickflüssig ist, dann ist es ein Zeichen dafür, das er reif ist und er hält so mehrere hundert Jahre. Die Haltbarkeitsdaten haben bei dickflüssigem Honig also nichts zu bedeuten.

Laia Diekmann und Elsa Berg 7d

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