Jugend debattiert 2020

Wednesday for future

Ein Mittwoch für die Zukunft, von und für Schüler*innen gestaltet… Wie könnte so etwas aussehen, wenn es zwar nicht eines der großen Weltprobleme lösen, aber zumindest möglichst viele zum Nachdenken anregen soll? Vielleicht so: Man wählt ein paar aktuelle, kontroverse Fragen, deren Beantwortung wichtig ist, um unsere Gesellschaft ein wenig zu verbessern. Einige Schüler*innen recherchieren im intensiv dazu, sammeln und überdenken Pro- und Kontra-Argumente zu möglichen Verbesserungsmaßnahmen und debattieren dann darüber vor dem Rest des Jahrgangs.

Genau das passierte dann auch am Mittwoch, den 29.1.2020 von der 3. bis zur 6. Stunde in der Aula der DSB. Im Rahmen der schulischen Endrunde des Wettbewerbs Jugend debattiert ging es zunächst in zwei Halbfinalen um die beiden folgenden Fragen: „Sollte der Staat alles, was auf Papier und nicht digital publiziert wird, stärker besteuern?“, und „Sollte das staatliche Gesundheitssystem die Behandlungskosten von Krankheiten, die durch eine ungesunde Lebensweise entstanden sind, nicht mehr übernehmen?“

Upps! Was für Erwachsenenfragen, mag sich manch einer im Publikum gedacht haben. Aber vielleicht gerade deswegen schien das Publikum ausgesprochen gespannt zuzuhören, zumal es ja um zentrale Lebensfragen wie „Zukunft des Digitalen“, „Umweltschutz“ und „Gesundheitsvorsorge“ ging und sich die Debattant*innen sehr gut vorbereitet zeigten. Katie Rittmeier und Elies Ciccone aus der 9a, Diana Ludevid aus der 9b sowie Emma Sandino aus der 9d schlugen sich dabei mit ihren Argumenten und ihrer Rhetorik so geschickt, dass sie sich schließlich im Finale – jetzt auch noch vor Achtklässlern - an eine noch schwierigere Frage wagen durften: „Sollte der Staat allen Bürgern ein bedingungsloses Grundeinkommen zahlen“. Aus einer Debatte auf für diese Altersstufe hohem Niveau gingen letzlich Diana, Emma und Elies als erste bis dritte Sieger*innen hervor und dürfen nun die DSB auf dem iberischen Finale in Bilbao vertreten.

(Klaus-Peter Schmähling)

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