Bundesfinale in Paderborn

„Jugend forscht“ und Lukas Lao Beyer: ein Bundessieger aus Barcelona

Nach vielen Jahren der Forschung, des Experimentierens und des Präsentierens verschiedener Projekte auf verschiedenen Wettbewerbsebenen gelang Lukas Lao Beyer von der DS Barcelona nun der ganz große Erfolg beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht“ in Paderborn.

Bei diesem Bundesfinale präsentierten von ehemals etwa 13.000 Teilnehmern die 191 besten Schülerinnen und Schüler 110 Projekte und kämpften in sieben Fachgebieten um etwa 85 Auszeichnungen und Preise.

Nach der Anreise am Donnerstag 26.05.2015 präsentierten sie ihre Projekte am Freitag den Fachjuroren und sowohl am Samstag als auch am Sonntag einer breiten Öffentlichkeit.

Angetreten mit seinem Projekt „Entwicklung eines kostengünstigen USB-Geräts für Software defined Radio“, überzeugte Lukas nicht nur die Jury und viele andere Teilnehmer, sondern er erzeugte bei den technisch Interessierten derart viel Interesse, dass diese an seinem Stand förmlich Schlange standen, um entweder weitere Erläuterungen zu bekommen oder aber um ihn mit Visitenkarten zur Kontaktaufnahme zu versorgen. Gleichzeitig bot man ihm neben vollfinanzierten Studienplätzen natürlich auch Unterstützung technischer und moralischer Art bei der Kommerzialisierung seines Produktes an. Dass unter den Interessierten auch ehemalige Jugend-forscht-Teilnehmer waren, die heutzutage dank ihrer Ideen mehrfache Millionäre sind, kann dabei nicht überraschen.

Als wäre diese sehr positive Aufmerksamkeit, die seine Zukunft verändern kann und wird, nicht genug, gewann er bei der Sonderpreisverleihung am Samstagabend einen mehrtägigen Studienaufenthalt in einem Joint-Research Center der Europäischen Kommision, den er vermutlich im Juni noch antreten wird.

Nun hätte er eigentlich mehr als zufrieden feiern können.
Statt dessen gewann er zusätzlich den „Eduard-Rhein-Jugendpreis für Rundfunk-, Fernseh- und Informationstechnik“. Ein Preis, der mit einer Summe dotiert ist, die er gut für den Studienbeginn am MIT in Boston einsetzen kann.
 
Bei einer Umfrage während dieser Feierstunde war es neben Lukas nur einer Handvoll Schülerinnen und Schülern vergönnt, per Handzeichen eine mehr als viermalige und sogar fünfmalige Teilnahme am Wettbewerb zu signalisieren.

Nach einer langen Feierstunde ging diese Sonderpreisverleihung erst weit nach Mitternacht mit einer großen rauschenden Party zu Ende.

Der Sonntag begann mit einer weiteren Überraschung. Müde nach den Aufregungen der vergangenen Tage und weiterhin pausenlos mit Interessierten im Gespräch konnte er seine speziell für diesen Tag überraschend angereiste Mutter im Gedränge kaum ausmachen. Nach einer herzlichen und sehr emotionalen Begrüßung ging es kurz darauf zur offiziellen Preisverleihung, also zur Bekanntgabe der besten fünf Projekte pro Fachgebiet.

Nach fast zwei Stunden wurde dann endlich der Erstplatzierte im Bereich Technik vor den etwa 1100 geladenen Gästen, Eltern, Medienvertretern und den vielen betreuenden Fachlehrern präsentiert.

Es war Lukas, der den Bundessieg, kombiniert mit einem weiteren Geldsegen, in Empfang nehmen durfte. Dieser Bundessieg beinhaltet eine Einladung zu einem Empfang durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im September nach Berlin.

Seine Mutter erwähnte: Es sei eine anstrengende Zeit gewesen aber es war gut, dass dieses Projekt zwei Jahre gereift ist. So musste er zwar ein Jahr „aussetzen“, aber der aktuelle Erfolg lässt diese Mühen vergessen. Man sollte eben nicht mit halbfertigen Projekten antreten.

Vielleicht sollte man an dieser Stelle auch auszugsweise die Juroren zitieren:

„Besonders überzeugt hat ... Lukas tiefes Verständnis des Designs von Hochfrequenzschaltungen ... sowie die gelungene Ankopplung an ein standardisiertes Software-Framework. Als Krönung seiner Arbeit konnte der Jungforscher auf Wunsch … innerhalb kürzester Zeit einen Piratensender in Betrieb nehmen.“

Für einen Beobachter bleibt als Fazit, dass Lukas nicht nur das Publikum sehr beeindruckt hat, sondern dass er sich auch einen besonderen Ruf bei den Juroren, dem Leiter der Jugend-forscht-Stiftung als auch bei dem Vorsitzenden des ausrichtenden Patenunternehmens erworben hat.
Es sollte erwähnt werden, dass jeder, der Lukas kennenlernen durfte, dessen Namen sofort mit der DS Barcelona verband.

An dieser Stelle bleibt wohl nur, ihm für die Zukunft weiterhin viel Erfolg zu wünschen,

.. und der Hinweis an die Schülerinnen und Schüler der DSB … Lukas geht ans MIT und ist kein „Konkurrent“ mehr. Kommt mit Euren Ideen und Fragen zu den JuFo-Lehrern. Wir helfen Euch dabei eine Projektidee zu entwickeln und unterstützen Euch bei deren Umsetzung.


Landesrunde in Leverkusen


Lukas Lao Beyer wird Landessieger und darf zum Bundesfinale

Beim Landeswettbewerb in Leverkusen vertrat Lukas Lao Beyer unsere Schule sehr erfolgreich.
Er belegte den ersten Platz und durfte zum Bundesfinale reisen.

Regionalrunde in Bilbao

Vom 11. bis 14. November 2015 fand in der DS Bilbao der Regionalwettbewerb 'Jugend forscht - Iberia' statt. Aus sieben deutschen Schulen der iberischen Halbinsel traten 51 Schüler in 23 Projekten in den Bereichen Arbeitswelt, Technik, Physik, Biologie, Chemie und Mathematik gegeneinander an. Eine 7-köpfige Jury aus erfahrenen Juroren aus Deutschland und Spanien reiste dazu nach Bilbao um die begehrten Plätze für den Landeswettbewerb in Deutschland zu vergeben.

Im Bereich Technik gewann Lukas Lao Beyer (Jahrgang 12 aus der DS Barcelona) mit einem selbstentwickelten USB-Gerät für Software-defined Radio.

Als Gegenpol zu den Präsentationen vor der Jury, den anderen Schülern und auch vor interessierten Eltern und Lehrern genossen die Schüler eine Bootsrundfahrt auf dem 'Ria de Bilbao' und eine Museumsführung im Guggenheim-Museum. Nach den vielen interessanten Erfahrungen und trotz der sehr anstrengenden und aufregenden Tage versprachen die Schüler sich im nächsten Jahr mit neuen oder überarbeiteten Projekten erneut bewerben zu wollen.

Aus Sicht der begleitenden Lehrer und Juroren war es ein erfolgreicher Wettbewerb der neben der Förderung zu „wissenschaftlichem Denken“ auch dem Ziel der Begegnung verschiedener Kulturen und Sprachräume mehr als gerecht wurde. Es wurden Maßnahmen besprochen und eingeleitet, um zukünftig noch mehr Schüler an diesen überaus positiven Ergebnissen teilhaben zu lassen.