Landesrunde „Jugend forscht“ in Leverkusen

Vom 19. März bis zum 21. März 2018 trafen sich in Leverkusen (in NRW nun schon zum 53. Mal) 82 Jungforscher mit 46 Projekten bei der Landesrunde des Wettbewerbs Jugend forscht und kämpften in 7 Fachgebieten um attraktive Platzierungen und Preise.
Wie jedes Jahr gab es neben der Weiterleitung zur Bundesrunde und Geldpreisen auch mehrwöchige Studienaufenthalte bei renommierten Instituten zu gewinnen.

Unsere beiden Schüler Jan V. und Bruno W. traten im Fachbereich Arbeitswelt an und erhielten den Sonderpreis für Umwelttechnik und können nun viele Euros untereinander aufteilen. Die entsprechende Urkunde wird ihnen bei Ihren Bewerbungen mit Sicherheit große Dienste leisten.

Sie haben in den vergangen zwei Jahren einen neuartigen Luftsensor entwickelt. Neuartig ist seine unabhängige Stromversorgung und die Kombination von verschiedenen Sensoren in einer Art und Weise, wie man sie nicht zu kaufen bekommt. Dazu mussten sie eine Platine entwerfen, die neben den Anschlüssen und dem Prozessor auch einen SD-Kartenslot zur Datenspeicherung enthält.
Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass viele der Neuerungen erst in den letzten 4 Monaten erfolgreich entwickelt werden konnten – also in der Zeit, in der sie sich wie viele andere im Abistress befanden.


Regionalrunde „Jugend forscht“ in Madrid

Die DSB war am Wettbewerb "Jugend-forscht-Iberia 2018" an der Deutschen Schule Madrid mit 6 Schülern und 3 Projekten vertreten. Hier traten insgesamt 75 Schüler mit 27 Projekten an.

Während die Schüler ihre Projekte dem Schulvorstand, einer interessierten Schülerschaft, einer sehr breiten Schulöffentlichkeit sowie einigen Sponsoren präsentierten, besprachen die begleitenden Lehrer mit den Juroren und dem regionalen Wettbewerbsleiter die nächsten Wettbewerbe und suchten nach Verbesserungsmöglichkeiten.

Besonderen Eindruck machten die 3 Schülerinnen unserer Nueva Secundaria, die nach nur 2 Jahren Deutschlernen ihr Projekt sehr gut präsentieren konnten. Alba, Anna und Mireia aus der 7a belegten bei großer Konkurrenz einen 2. Platz mit ihrem Insektenhotel, mit dem sie die Insektenvielfalt auf dem Schulgelände untersuchten.

Jan und Bruno (Jg.12) gewannen einen 1. Preis, denn sie überzeugten mit einem tragbaren Umweltsensor, der die Schüler für die Umweltverschmutzung bezüglich des Feinstaubs sensibilisieren soll. Großes Interesse erzeugten sie bei den Besuchern mit der Frage: "oder wollt ihr etwa zu den 3,3 Millionen Menschen gehören, die deswegen verfrüht sterben?". Der Sensor kann aber auch den Lehrern helfen, konzentrationsvermindernde CO2-Werte im Klassenzimmer zu messen.

Ihr Sensor bietet nach Aussagen der Juroren derart großes Potential, dass Bruno und Jan die DSB und damit die deutschen Schulen der iberischen Halbinsel in Deutschland bei der Landesstufe vertreten werden. Sie versprachen, bis dahin den Sensor bezüglich der Batterien zu verbessern und eine Stickoxid-Messung zu ergänzen.

Adrián (Jg.12) versuchte sehr erfolgreich im Fachgebiet Mathematik die Besucher von den interessanten Seiten der neuronalen Netzwerke zu überzeugen, die er nach der Umwandlung von Twitter-Nachrichten in Vektoren zur Preisvorhersage von Bitcoin nutzte und damit einen 2. Preis gewann.

Zur Abwechslung gab es neben einer zweistündigen Stadtführung durch das Herz von Madrid auch einen Ausflug in das nationale Museum der Wissenschaften und Technik (Muncyt), wo man viele Experimente hautnah erleben und selbständig durchführen konnte.

Da nach dem Wettbewerb immer auch vor dem Wettbewerb ist, sei hiermit jeder interessierte Schüler der Oberschule eingeladen.